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Letzte Änderung am 
12.12.2019 um 20:59 Uhr


 


Brandschutz ::

Quiklinks: Rauchmelder | Brandrisiken | Feststofföfen | Grillen | Weihnachtszeit


RAUCHMELDER RETTEN LEBEN!!

Fast täglich lesen wir in der Zeitung von Bränden , bei denen Personen ums Leben kommen. Menschen müssen sterben, weil sie von einem Brand überrascht werden und die Wohnung nicht rechtzeitig verlassen können, bzw. keine Hilfe herbeiholen können. Die meisten Menschen werden im Schlaf durch einen Brand überrascht. Durch Untersuchungen wird oft festgestellt, dass die Menschen den Brand nicht wahrnehmen konnten . D.h. die Menschen sind durch den Brandrauch im Schlaf erstickt.

Bei den 230.000 der Feuerwehr jährlich gemeldeten Bränden in Deutschland sterben ca. 600Menschen. 6000 werden schwer verletzt, 60000 leicht verletzt. Fast alle Brandopfer sind durch Brandrauchvergiftungen ums Leben gekommen. Davon fünfmal mehr in der eigenen Wohnung als in der Industrie, wo Brandmeldeanlagen weit verbreitet sind.

Das heisst, Brandtote sind Rauchtote. Durch die Installation von Rauchmeldern in Privathaushalten werden die Menschen bei einem Brand frühzeitig gewarnt, um sich zu retten bzw. um Hilfe zu rufen.
Dadurch werden Brände rechtzeitig gemeldet, bevor sie sich gefährlich ausbreiten können. In Schweden, England und den USA sind ca. 70 – 90 % der Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet. In Deutschland nur etwa 5 %.
Durch den Einsatz von Rauchmelder in den Ländern Schweden, England und den USA konnten die Brand ( Rauch ) Toten zum Teil bis auf 50 % reduziert werden. In diesen Ländern, in den Privathaushalten, ist die Installation der Rauchmelder Pflicht.

Rauchmelder können keine Brände vermeiden !! Aber die Menschen rechtzeitig warnen.

Rauchmelder können in jedem Baumarkt oder Elektrofachgeschäft oder sonstigen Warenhäusern gekauft werden. Preis: 10 – 15 €.
Die Rauchmelder sind einfach, mittels beigefügten Installationsmaterials an der Decke zu befestigen. Der Rauchmelder warnt rechtzeitig, wenn die mitgelieferte 9 V Blockbatterieleer wird ( 20 Tage lang jede Minute ein Warnton ). Die Lebensdauer der Batterie etwa 1,5 Jahre. Achten Sie beim Kauf auf das GS (Geprüfte Sicherheit ) Zeichen auf der Verpackung. Wer noch weitere Fragen hat, oder mehr Informationen möchte:
Im Internet unter:  www.Rauchmelder-Lebensretter.de

Oder bei der Feuerwehr In Kirchberg, bei jedem Feuerwehrmann.


BRANDRISIKEN DURCH FALSCHEN UMGANG MIT MEHRFACHSTECKDOSEN UND HEIZDECKEN

Landesbranddirektor Hermann Schröder:
„Leichtsinn und schlechte Qualität bergen tödliche Gefahren“

„Bei unsachgemäßer Verwendung oder bei mangelnder Qualität bergen Mehrfachsteckdosen große Brandrisiken. Die vor allem in Privathaushalten weit verbreiteten Steckdosenleisten können sich bei elektrischer Überlastung entzünden und damit zur tödlichen Gefahr werden.“ Das sagte Landesbranddirektor Herman Schröder am Dienstag, 7. November 2006, in Stuttgart.

Gefährlich werde es immer dann, wenn zu viele Geräte mit hoher Stromaufnahme an einer Steckdosenleiste angeschlossen seien. „Heizlüfter, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Elektrofondues oder Haushaltgrills gehören nicht an Mehrfachsteckdosen“, warnt Schröder. Infolge einer Überlastung könne bei diesen Geräten Wärme entstehen, die schließlich einen Brand auslösen könnte. Mehrfachsteckdosen seien auf eine Leistung von rund 3.000 bis 3.500 Watt ausgelegt, ein Heizlüfter liege schon bei 1.500 bis 2.000 Watt.

Fernseher, DVD-Geräte, Stereoanlagen oder PCs könnten unbesorgt an Steckdosenleisten angeschlossen werden, sofern die Stromabnahme nicht 3.000 Watt übersteige. „Wichtig bei der Nutzung von Mehrfachsteckern ist aber, dass die Leiste nicht abgedeckt ist oder beim Betrieb in Kartons oder hinter Möbeln verschwindet. Auch dürfen Steckdosenleisten niemals hintereinander geschaltet werden“, betonte Schröder. In Nassräumen wie Bädern oder im Spülbereich der Küche müssten Mehrfachsteckdosen
grundsätzlich vermieden werden. „Werden Strom durchflossene Steckdosen feucht oder läuft gar Wasser, beispielsweise aus einem tropfenden Wasserhahn auf die stromführenden Teile, bedeutet das eine akute Brandgefahr.“

„Auch bei Heizdecken und -kissen, die ja gerade jetzt in der kühlen Jahreszeit sehr beliebt sind, gilt es einige Regeln zu beachten. Leichtsinniger Umgang mit diesen Geräten könnte im schlimmsten Fall ein tödliches Risiko sein“, sagte der Landesbranddirektor. Abgeknickte Kabel im Deckeninnern oder ein Wärmestau infolge Überhitzung seien immer wieder die Ursache für Brände. Eingeschaltete Heizdecken sollten daher nie unbeaufsichtigt bleiben und vor dem Schlafen immer ausgeschaltet werden. Generell gelte, beim Kauf von Elektrogeräten und Mehrfachsteckdosen auf das CE-Zeichen und das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit zu achten.

„Außerdem rate ich dringend dazu, Rauchmelder in alle Häuser und Wohnungen einzubauen. Denn die kleinen Warngeräte können in allen geschlossenen Räumen Leben retten“, sagte Schröder. Rauchmelder seien nicht teuer und könnten problemlos auch von Laien angebracht werden. Bei der schon seit einiger Zeit laufenden Aktion „Rauchmelder retten Leben“ würde die Bevölkerung über die Gefahren durch Brandrauch und über den lebensrettenden Nutzen der Warngeräte aufgeklärt, sagte der Landesbranddirektor.

Weitere Informationen zu Rauchmeldern und Brandschutz gibt es bei der örtlichen Feuerwehr oder unter anderem hier auf unserer Seite.


WICHTIGE VORSICHTSMAßNAHMEN BEIM UMGANG MI FESTSTOFFÖFEN

„Der anhaltende Trend hin zu so genannten Feststofföfen birgt neben den ökologischen Vorteilen auch Gefahren wie beispielsweise das erhöhte Risiko von Wohnungsbränden. Durch falsche Handhabung der immer beliebter werdenden Kamin- und Kachelöfen kann es zu gefährlichen Situationen kommen“. Das sagte Landesbranddirektor Herman Schröder am Donnerstag, 19. Oktober 2006, in Stuttgart.

Gerade zu Beginn der Heizsaison sei das Thema hochaktuell: Der richtige Umgang mit den mittlerweile weit verbreiteten Öfen sei sehr wichtig. Um die gemütliche Wärme eines Holzfeuers auch genießen zu können, seien einige Aspekte unbedingt zu beachten. „Es dürfen keine brennbaren Materialien wie Holzscheite oder Papier direkt an den Ofen gelagert werden. Ein Sicherheitsabstand ist einzuhalten. Die Gefahr, dass heiße Glut aus dem Ofen ‚spritzt’ ist nicht zu unterschätzen“, sagte Schröder. In diesem Zusammenhang sei es wichtig, die Ofentür nach dem Befüllen immer umgehend zu schließen. Die Asche darf nicht in einen Mülleimer, sondern gehört in speziell dafür vorgesehene, nicht brennbare Behälter mit einem Deckel.

„Schon vor Inbetriebnahme muss man einige Dinge beachten, um eine Brandgefahr zu vermeiden“, so Schröder. Der notwendige Abstand des Ofens und des Ofenrohrs zu Wänden, Türen und Möbeln müsse unbedingt eingehalten und als Aufstellfläche eine nichtbrennbare Unterlage verwendet werden. Außerdem müsse das Ofenrohr fest mit dem Ofen verbunden und dicht sein. „Generell ist vor dem Einbau und der ersten Inbetriebnahme des Ofens der Bezirksschornsteinfegermeister zu konsultieren“, betonte der Landesbranddirektor.

„Auch wenn man alle Vorsichtmaßnahmen einhält, besteht immer die Gefahr, dass durch unglückliche Umstände oder Unachtsamkeit Rauch oder das tödliche Kohlenmonoxid austritt. Die vorgesehenen Zuluftöffnungen der Öfen müssen immer funktionsfähig sein, damit ausreichend Frischluft zur Feuerstelle strömen kann.

Außerdem rate ich dringend dazu, Rauchmelder in alle Häuser und Wohnung einzubauen. Das gilt natürlich auch für alle Gebäude ohne Holzöfen. Denn die kleinen Warngeräte können in allen geschlossenen Räumen Leben retten“, sagte Schröder. Rauchmelder seien nicht teuer und könnten problemlos auch von Laien angebracht werden. Bei der schon seit einiger Zeit laufenden Aktion „Rauchmelder retten Leben“ würde die Bevölkerung über die Gefahren durch Brandrauch und über den lebensrettenden Nutzen der Warngeräte aufgeklärt, sagte der Landesbranddirektor.

Weitere Informationen zu Rauchmeldern und Brandschutz gibt es bei der örtlichen Feuerwehr.


FÜR EIN SICHERES GRILLVERGNÜGEN

Nach den "Eisheiligen" beginnt spätestens die Grillsaison. Damit diese für alle zum gelungenen Freizeiterlebnis und nicht zum Desaster wird, empfiehlt die Gemeindfeuerwehr Kirchberg um Beachtung einiger Grundregeln. Wenn diese Ratschläge beachtet werden, steht einer vergnüglichen und unfallfreien Grillparty nichts mehr in Wege:

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Wählen Sie einen standfesten und sicheren Standplatz für den Grill und halten Sie Abstand zu brennbaren Stoffen wie Lampions, Girlanden, etc. Ein Sicherheitsabstand von 2-3 Metern ist das Mindestmaß!

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Zum Anzünden des Grills verwenden Sie Trockenbrennstoffe oder Grillanzünder, niemals jedoch brennbare Flüssigkeiten. Gießen Sie insbesondere keinen Spiritus o.ä. in den Grill! Fachen Sie das Feuer nicht mit Druckluft oder gar mit Sauerstoff an!

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Kinder dürfen nicht unbeaufsichtigt mit dem Grill hantieren.

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Halten Sie Löschmittel bereit! Ein Feuerlöscher oder Eimer Wasser hilft Entstehungsbrände zu bekämpfen. Tragen Sie beim Hantieren am Grill keine Synthetik-Kleidung. Diese kann schlagartig Feuer fangen!

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Nach dem Grillen löschen Sie die Glut ab. Füllen Sie niemals heiße Asche in Müllgefäße. Wenn Sie in einer Grillstelle im Freien grillen, decken Sie die Glut vollständig mit Erde ab, damit der Wind sie nicht forttragen kann.

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Zur Vermeidung von Waldbränden ist für Feuer außerhalb befestigter Grillplätze vom Waldrand ein Sicherheitsabstand von 300 Metern gesetzlich vorgeschrieben.



ALLE JAHRE WIEDER KOMMT  ………………….       DIE FEUERWEHR

Bald schon ist wieder Weihnachten. Für viele ein Fest der Freude und Besinnlichkeit. Für so manchen aber auch ein Fest voller Angst und Schrecken, oft sogar mit schlimmen Folgen. Nur eine kleine Unachtsamkeit und schon steht das Symbol der Festlichkeit in hellen Flammen. Damit aus Ihrer Weihnachtsfeier kein Weihnachtsfeuer wird, hier einige Tipps der Gemeindefeuerwehr Kirchberg. Kaufen Sie den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Fest und achten Sie darauf, dass er nicht nadelt.

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Bewahren Sie ihn bis zu den Festtagen möglichst im Freien auf.

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Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen und Gardinen.

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Sofern Sie Wachskerzen bevorzugen, befestigen Sie diese so, dass andere Zweige nicht Feuer fangen können; verwenden Sie Kerzenhalter aus feuerfestem Material.

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Zünden Sie die Kerzen von oben nach unten an; in umgekehrter Reihenfolge löschen.

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Stellen Sie für den Fall eines Falles Löschmittel griffbereit. Es genügt auch ein Eimer Wasser.

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Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt; Eltern sollten auf ihre Kinder achten.

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Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kindern sicheren Platz auf.

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Kinder sollten nur unter Anleitung von Erwachsenen mit Streichholz und Feuerzeug umgehen.

Übrigens: Feuerwehrnotruf  Tel. 112  von jedem Handy kostenlos, ohne Vorwahl, Europaweit

 

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